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Baracken 1941
Eröffnung des Stadtkrankenhauses

Bei dem in den Jahren 1940 bis 1941 errichteten Bau im heutigen Stadtzentrum Wolfsburgs handelte es sich um zwölf ebenerdige Holzbaracken. In ihnen standen für die damals 12.000 Einwohner bis zu 120 Betten zur Verfügung.

Diakonie 1948
Diakonissen des Mutterhauses Verlbert
1. Krankenpflegekurs 1948,
mit Oberschwester Emma Hildebrand

Anschluss einer staatlich anerkannten Krankenpflegeschule mit 30 Ausbildungsplätzen.

Ansicht _alt 1955
Umzug in die neuen Gebäude am Klieversberg. Hier stehen für die damals ca. 49.000 Einwohner der Stadt 533 Betten zur Verfügung.
Schon einen Monat nach der Eröffnung waren die Betten zu 93% ausgelastete. An der Herkunft der Patienten zeigt sich die zentrale Bedeutung des Krankenhauses. Etwa die Hälfte der Patienten kommt aus dem Stadtgebiet, die andere Hälfte überwiegend aus den Nachbarkreisen Gifhorn und Helmstedt.

Schon bald nach der Eröffnung erweisen sich vor allem die Geburtshilfliche-Gynäkologische Abteilung und die Kinderabteilung als zu klein.

1956
Einrichtung einer Kinderkrankenpflegeschule mit 20 Ausbildungsplätzen.

Zimmer_alt 1960
Das Bild zeigt ein typisches Zimmer einer Schwesternschülerin zu jener Zeit.

Übernahme des Pflegedienstes durch den evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf verbunden mit der Einrichtung einer Pflegevorschule mit neun Schülerinnen und einer Diätschule mit zwölf Schülerinnen.

Schwestern_1 1965
Unterricht der Diakonieschwestern.


1969 herrschte akuter Schwesternmangel, der vom evangelischen Diakonieverein nicht abgedeckt werden konnte.

1970
Übernahme des Pflegedienstes durch freie Schwestern.

Kinderklinik 1972
Neubau der Kinderklinik

1975
Das Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS) wird offiziell in der Kinderklinik eingerichtet. Ziel des ZEUS ist die Früherkennung und Behandlung von Entwicklungsstörungen bei Kindern.

H-Haus 1976

Das Bettenhaus H wird mit 160 Betten in Betrieb genommen.

1980
Grundsteinlegung für den Neubau des Funktionstraktes, der 1984 fertiggestellt wird.

1981
Einrichtung einer modernen Klinischen Pathologie mit Zentrallabor, Blutbank und Pathologie.

Baby Notarzt 1981
Als erster Standort in Norddeutschland ist am Stadtkrankenhaus Wolfsburg ein Babynotarztwagen im Einsatz, der den schnellst möglichen Transport gefährdeter Säuglinge zu Spezialbehandlungen und anderen medizinischen Versorgungseinrichtungen gewährleistet.

Die Volkswagen AG beteiligt sich mit einer Spende an den Beschaffungskosten.

K?che alt 1984
Inbetriebnahme des Funktionstraktes mit Technikzentrale, Zentralküche (Bild), Personalspeiseraum, Apotheke, Wäscheversorgung, Bettenzentrale und medizinischer Patientenaufnahme.

Erweiterung der Chirurgie um 8 Operationssäle und Aufstockung der operativen Intensivpflege auf 14 Betten.

F-Haus Cafeteria 1984
Inbetriebnahme des Anbaus am F-Haus mit Kiosk, Cafeteria, Blumenladen und Sparkasse im Eingangsbereich.

Zytostatika 1995
Herstellung von Zytostatika, z.B. für die Krebsbehandlung, im Zytostatiklabor/Apotheke (Bild).


Inbetriebnahme einer zentralen Aufwacheinheit zur besseren Überwachung der Patienten nach einer Narkose.

zeus 1996
Rund 20 Jahre nach der Gründung des ZEUS, bezieht das Team aus Ärzten, Psychologen, Pädagogen und Therapeuten ein eigenes Gebäude auf dem Klinikgelände.

1999
Der aktuellen Entwicklung und der wachsenden Bedeutung entsprechend erhält das Stadtkrankenhaus die Bezeichnung Klinikum der Stadt Wolfsburg.

2001
Die Arbeiten zur Schaffung eines zentralen Notaufnahmebereiches sind angelaufen. Sie ist Teil der Ziel- und Gesamtplanung des Klinikums, die verschiedene Bau- und Modernisierungsvorhaben beinhaltet.

ZNA Au?enansicht 2004
Im August 2004 wird die neue Notfall-Aufnahme des Klinikums offiziell eingeweiht. Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Ausstattung an medizinischem Gerät betreibt das Klinikum damit eine der modernsten Notfall-Aufnahmen des Landes.

gesamtplanung Ein wichtiger Meilenstein der Ziel- und Gesamtplanung ist das Betten haus G, dessen offizieller Baubeginn am 02.April 2003 war.

Für den Neubau sind Gesamtkosten von rund 30 Millionen Euro veranschalgt. Das Land Niedersachsen beteiligt sich an diesen Kosten mit rund 10 Millionen Euro.

Das Bettenhaus hält vier Pflegegeschosse in modernen Zwei- und Vierbettzimmern bereit. Im Erdgeschoss befindet sich der neue Haupteingang mit den zentralen Anlaufstellen des Hauses, wie beispielsweise der Patientenaufnahme, dem Cafe & Restaurant "Cliverde" mit ca. 200 Plätzen, der Patientenbibliothek und verschiedenen Geschäften.

Inklusive des Technikgeschosses entstand ein siebenst?ckiges Gebäude mit einer Bruttofläche von ca. 17.000 m2.

Die offizielle Einweihung des Bettenhauses G fand am 12.07.2005 statt. In der zweiten Jahreshälfte wird das Gebäude dann vollständig in Betrieb genommen.