Weiterbildungscurriculum Radiologie

Der Chefarzt der Radiologischen Klinik besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fachgebiet Radiologie. Hinzu kommen die Weiterbildungsbefugnisse zur Zusatzqualifikation Interventionelle Radiologie der DeGIR sowie der Zusatzqualifikation Muskuloskelettale Radiologie der Deutschen Röntgengesellschaft.

Die Weiterbildung der Assistenzärzte in der Radiologischen Klinik erfolgt nach einem für die Zeit der Weiterbildung vorab geplanten Curriculum. Die Mindestweiterbildungszeit zum Facharzt für Radiologie beträgt fünf Jahre. Diese untergliedern sich wie folgt:

  • Ein Assistenzarzt durchläuft in der Klinik zuerst den Bereich konventionelle Röntgendiagnostik, der sich überwiegend aus Skelett- und Thoraxradiographie zusammensetzt (6 Monate).
  • Der nächste Abschnitt ist eine Grundausbildung in Computertomographie (3 Monate).
  • Hieran schließt sich die Ausbildung für Durchleuchtungsuntersuchungen an (3 bis 6 Monate).
  • Anschließend erfolgt die Weiterbildung in Angiographie (6 Monate).
  • Darauf folgt die Weiterbildung in der MRT-Diagnostik (6 Monate).
  • Die Ausbildung in Computertomographie wird vertieft (9 Monate).
  • In Kooperation mit der Medizinischen Klinik II, der Hals-Nasen-Ohren-Klinik und der Klinik für Urologie durchläuft der Arzt die Weiterbildung in Ultrasonographie (6 Monate). Parallel hierzu erfolgt die Weiterbildung in Mammographie.
  • Anschließend wird die Weiterbildung in MRT und Mammographie vertieft (6 Monate).
  • Wenn gewünscht, können Grundkenntnisse in der Nuklearmedizin erworben werden.
  • Im letzten Weiterbildungsjahr vertieft der Arzt in Weiterbildung Kenntnisse in Bereichen, in denen noch Wissenslücken bestehen.

In der Radiologischen Klinik finden zweimal wöchentlich Weiterbildungskonferenzen statt, in denen die interessanten Fälle des Tages gezeigt und Literaturreferate aus renommierten Zeitschriften gehalten werden. Die Weiterbildung der Assistenzärzte wird bewusst und in ausgeprägtem Maße gefördert. So werden die Kosten für mindestens eine mehrtägige Fortbildungsreise pro Jahr vollständig übernommen.

Das Verfassen einer Promotionsarbeit ist grundsätzlich möglich. Ebenfalls möglich sind das Verfassen von Publikationen sowie Vortragstätigkeiten.